Qualität statt Quantität

Wer Qualität haben möchte, zahlt dafür einen fairen Preis. Das klingt nicht nur recht simpel, das ist es auch. Denn mit dem Stundensatz für eine Haushaltshilfe wird nicht ausschließlich nur der Lohn gezahlt, sondern auch viele weitere Kostenpunkte.

Der Stundensatz einer Dienstleistungsagentur

Der Preis pro Stunde setzt sich aus sehr vielen, unterschiedlichen Faktoren zusammen.  Zunächst einmal wird der Kunde vor dem ersten Einsatz durch die Agentur umfassend über den Einsatz einer Haushaltshilfe in dessen Wohnumfeld informiert. Hier werden der Bedarf und die Anforderungen an die jeweilige Haushaltshilfe besprochen und abgestimmt. Dieses Gespräch ist in der Regel kostenlos und unverbindlich, auch wenn Sie sich am Ende nicht für eine Zusammenarbeit mit dieser Dienstleistungsagentur entscheiden.

Die stete Rekrutierung von geeigneten Bewerbern, die Aus- und Weiterbildung, sowie die Einführung von neuen Mitarbeitern in dieses Berufsumfeld ist ein großes und arbeitsintensives Aufgabengebiet, welches eine seriöse Dienstleistungsagentur zu leisten hat. Auch diese Kosten spiegeln sich erheblich im Stundensatz einer Haushaltshilfe wieder. Denn schließlich wollen Sie Ihrer zukünftigen „Perle“ im Haushalt uneingeschränkt vertrauen können.

Die Haushaltshilfe muss zu ihrem Einsatzort gelangen. Das wird unter dem Kostenpunkt An- und Abfahrtkosten zusammengefasst.
Darüber hinaus sind die Mitarbeiter einer Agentur umfassend über das Unternehmen versichert, wodurch weitere Kosten entstehen. Ein Versicherungsschutz ist unter dem Strich für alle drei beteiligten Parteien zwingend erforderlich. Zum einen ist es eine Absicherung für die Putzfrau selber. Zum anderen wird das Unternehmen, als auch der Auftraggeber über die Versicherung geschützt, wenn es zu einem Schadensfall kommen sollte. Das sollten Sie besser nicht unterschätzen.

Eine „billige“ Reinigungskraft

welche nicht versichert ist, kann bei einem ernsten Zwischenfall für erhebliche Kosten sorgen.

Weitere Kostenaspekte sind natürlich die gesetzlichen Steuern, die zu entrichten sind und schließlich gibt es seit dem Januar 2015 den gesetzlichen Mindestlohn. Seriöse Unternehmen zahlen diesen Mindestlohn und für zuverlässige und verdiente Mitarbeiter in der Regel auch mehr! Nicht zu vergessen, die Lohnnebenkosten. Denn auch wenn unsere Mitarbeiter mal urlaubs- oder krankheitsbedingt ausfallen, zahlen wir als Arbeitgeber den Lohn selbstverständlich weiter. So wie es der Gesetzgeber für ein seriöses Arbeitsverhältnis zu Recht vorschreibt.

Kundenservice kostet Geld

Zu guter Letzt kostet auch der professionelle Kundenservice einer Agentur einiges.

Die Vorstellung einer Mitarbeiterin bei einem neuen Kunden, oder einer Ersatzmitarbeiterin bei Bestandskunden, ein gut funktionierendes Qualitätsmanagement und nicht zuletzt das simple Agenturbüro mit seinen Fixkosten und Mitarbeitern ist nicht umsonst zu haben.

Alles zusammen ergibt eine stattliche Summe, welche jeden Monat erwirtschaftet werden muss und die einen Stundensatz von über 25 EUR nicht nur rechtfertigen, sondern auch zwingend notwendig machen.

Und nicht zu vergessen, eine Agentur für haushaltsnahe Dienstleistungen arbeitet mit Menschen für Menschen. Ein Gewerbe bei dem viel Vertrauen in jede Richtung unabdingbar ist.

Da ist eine „Geiz-ist-geil“-Mentalität völlig fehl am Platze.